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Dynamische Transportachse

Für die Integrationspotenziale im Grenzdreieck und seine Einbindung in den europäischen Wirtschaftsraum sind die infrastrukturellen Gegebenheiten überragend. Da die Grenzregion als Schnittstelle zwischen Inlands- und Auslandsmärkten gilt, bestimmt die verkehrliche Erreichbarkeit das Marktpotenzial. Das Grenzdreieck zeichnet sich neben der guten Erreichbarkeit per Straße auch durch seine Häfen in Flensburg und Åbenrå als Hub aus. Mit ihnen ist ein optimaler Zugang zum Seeverkehr über die Ostsee garantiert. Die Anbindung an den Luftverkehr ist durch den Flugplatz in Flensburg für Individualflüge und den Flugplatz Sønderborg mit direktem Linienverkehr nach Kopenhagen täglich gesichert.

Im Schienenfernverkehr ist das Grenzdreieck Haltepunkt auf der ICE-Linie Århus–Hamburg–Berlin, sowie auf der EuroCity-Linie vom dänischen Århus in die Weltstadt Hamburg. Auch fahren täglich acht Züge von Flensburg nach Kopenhagen. Mit der Anlage für kombinierten Ladungsverkehr in Padborg in der Kommune Åbenrå verfügt das Grenzdreieck über ein bimodales Güterumschlagszentrum zwischen Straße und Schiene und erfährt damit überregionale Bedeutung.